Herbstprojekt der Igel 2018

Die Einladung von Familie Mertes nahmen die Igel zum Anlass, um dort bei der Kartoffelernte zu helfen und Gurken, Paprika, Pflaumen und Möhren zu ernten.

Bereits zu diesem Zeitpunkt entschieden sich die Igel dafür, einige Setzkartoffeln beiseite zu legen, um für das nächste Jahr vorzusorgen. Auf diese Weise erfuhren die Kinder hautnah, woher einige unserer Lebensmittel kommen, wie und wo sie wachsen und welche Voraussetzungen dafür nötig sind. Genauso wichtig erschien uns der Aspekt, nicht allein und alles gleich zu verzehren.
 
Dank der reichhaltigen Ernte an Obst wie Äpfel, Birnen, Pflaumen, begannen wir Vorräte für die Winterzeit anzulegen.

Dazu haben die Igel die verschiedenen Obstsorten und Kräuter auf unterschiedliche Weise haltbar gemacht. Wir haben Äpfel, Birnen, Pflaumen und Pfefferminze im Dörrgerät getrocknet, sowie die Früchte in Gläser eingeweckt und Apfelmus eingefroren. Auch Marmelade, Fruchtleder und Sirup entstand unter den Händen der Kinder.

Bei diesen Aktionen erlebten die Kinder mit allen Sinnen die Vielfalt von Merkmalen der einzelnen Früchte. Durch Tasten, Sehen, Riechen, Hören und Schmecken erhielten sie die Möglichkeit, sich intensiv mit Lebensmitteln, Haushaltsgeräten und den Verwendungsmöglichkeiten vertraut zu machen. Natürlich wurden auch viele dieser Früchte sofort verzehrt, z.B. während der Verarbeitung und auf unserem Rohkostteller. Nach unserer Erntedankfeier geht es weiter, wenn wir die Früchte vom Marktstand wegräumen und zu Kuchen, Desserts etc. verarbeiten. So schließt sich der Kreis, der im Frühjahr mit säen seinen Anfang hatte.

Der Herbst bot so viele Möglichkeiten, die Kinder mit der Natur vertraut zu machen. Dieses Jahr gab es auch besonders schöne Eicheln, Kastanien, Buchecker, Zapfen, bunte Blätter und Zweige, die wie kleine Schätze in Kisten und anderen Behältnissen in der Gruppe aufbewahrt wurden. Die Naturmaterialien besaßen und besitzen noch immer einen hohen Aufforderungscharakter und luden die Kinder ein, kreativ zu sein. Es entstanden Ketten, Webbilder, Mandalas und wir sind sehr gespannt, was es  in der nächsten Zeit noch alles für uns zu entdecken gibt.

Projektarbeit der Schmetterlinge

Im Freispiel zeigten die Kinder über Wochen ein verstärktes Interesse in bestimmten Themenbereichen. Im gemeinsamen Morgenkreis wurden diese Beobachtungen dann besprochen und die Kinder bekamen die Gelegenheit bei einer demokratischen Abstimmung – veranschaulicht mit Klebepunkten – einen der Interessensbereiche zu wählen.  Da ein Thema mit klarer Mehrheit gewählt wurde, gestalten wir nun die Herbstzeit in der Schmetterlingsgruppe unter dem Motto „gemeinsam entdecken wir die Welt der Pferde“. Inspiriert durch die Jahreszeit wurden bereits herbstliche Pferdebilder mit getrockneten Blättern gestaltet. Durch Anschauungsmaterial wie Bücher und unterschiedliche Utensilien rund um's Pferd, kommen die Kinder auch schon ins Gespräch und einiges an Wissen kann vermittelt werden. Außerdem tauchten bereits Fragen zum Thema auf wie z.B. können Pferde schwimmen oder wie schlafen Pferde? Diese und vielen anderen Fragen gehen wir in nächster Zeit genauer auf den Grund. Es werden noch einige Aktionen und Angebote im Rahmen des Projektes stattfinden.

Wir und die Kinder freuen uns auf eine spannende und interessante Zeit!

Das Team der Schmetterlinge
 

Wir experimentieren mit der Hexe

Experimentieren mit der Hexe in der Marienkäfergruppe (U3)

In der letzten Zeit durften wir spannende Experimente beobachten. Als erstes machten wir ein Farb-Misch-Experiment. Dabei wurden mehrere Gläser mit Wasser befüllt und mit einem Stück Küchenrolle verbunden, sodass die Enden ins Wasser hineinreichten. Anschließend wurde Lebensmittelfarbe in das Wasser hineingetropft. Nun konnten wir beobachten wie die Farbe langsam in die Küchenrolle hinaufstieg. Nach einiger Zeit wurden diese gefärbt und waren nun bunte Bögen. Anhand dieser Bögen betrachteten wir die Mischverhältnisse der Farben. Bei weiteren, spannenden Experimenten sahen wir unter anderem wie sich ein Luftballon selbst aufpustet. Hilfe bot uns beim Experimentieren die Hexe. Sie zeigte uns noch ein weiteres Farbexperiment. Dazu wurden wieder Gläser mit Wasser gefüllt und anschließend mit Rasierschaum versehen. Die Hexe fing dann an zu zaubern und träufelte Lebensmittelfarbe auf den Rasierschaum. Diese kämpfte sich durch den Schaum und hinterließ im Wasser bunte Schwaden. Das war sehr spannend und wir verabschiedeten die Hexe und hoffen das sie uns bald wieder besucht und uns tolle Sachen zeigt.

Tatü Tata die Feuerwehr ist da!

Nach dem Zahnprojekt und dem Besuch im Zahlenland ging es für die Vorschulkinder weiter zur Feuerwehr und Ersten-Hilfe.
Jeden Morgen trafen wir uns in der Lernwerkstatt zum gemeinsamen Frühstück.
Anschließend starteten wir immer voller Elan in den Vormittag.
In unserer ersten Woche bauten wir gemeinsam ein Feuerwehrauto aus
Holz. Es musste gesägt, gebohrt, zusammengebaut und angemalt werden.
Letztendlich finden sechs Kinder darin Platz um zum Einsatzort zu düsen.

Gemeinsam stellten wir es in unserem Eingangsbereich auf.
Dort können alle Kinder unserer Kita damit spielen. Rund um das Auto richteten wir eine
Einsatzzentrale ein. Als richtige Feuerwehrleute mussten natürlich auch Uniformen her.
Dazu gestalteten wir T-Shirts zu einer personalisierten Uniform.
Die Kinder trugen sie jeden Tag mit Stolz.

So wurden wir schnell eine richtige Feuerwehrtruppe. Im Laufe der Woche haben wir Allerlei zum
Thema gestaltet. Natürlich malten wir brennende Häuser (mit echter Holzkohle),
verschiedene Feuerwehrautos und eine Feuerwache für unsere neuen Playmobilautos.
Außerdem sangen wir täglich unser Feuerwehrlied:

„Neulich in der Feuerwache gab's 'nen riesen Krach.“

Das konnten wir sogar unserer Freiwilligen Feuerwehr von Großlittgen vorsingen. Diese
besuchte uns an einem Vormittag. Mit Hilfe der Puppe Fridolin konnte den
Kindern sowohl die wichtige Arbeit der Feuerwehr als auch richtiges
Verhalten im Brandfall vermittelt werden. Dabei kamen Spiel und Spaß nie
zu kurz.

Als Highlight durften alle Kinder die Feuerwehrautos erkunden.
Unter dem Motto: "PAULA - Trösten, Pflastern, Hilfe holen - Vorschulkinder
lernen helfen" beschäftigen sich die Kinder an zwei weiteren Vormittagen
spielerisch mit dem Thema "Erste Hilfe". Dabei ging es nicht
ausschließlich darum die Kinder tatsächlich in Erste-Hilfe-Maßnahmen anzulernen, sondern ihnen ein umsichtiges,
Unfall-vermeidendes und vor allem soziales Verhalten zu vermitteln.

Mit Hilfe von Bildergeschichten und entsprechenden Malvorlagen wurden Ansätze der Ersten Hilfe
abwechslungsreich und altersgerecht dargestellt. Zum Abschluss erhielten
die Kinder eine persönliche Urkunde für ihre engagierte Teilnahme.
Ruckzuck war es auch schon Donnerstag. An diesem Tag bot Carnia
verschiedene Experimente mit Feuer an. Die Kinder waren dabei sehr
aufmerksam und vorsichtig.

Zum Abschluss des Projektes wurde ein Feuerwehrfrühstück zubereitet.
Dies aßen die Kinder mit viel Genuss und konnten so das ganze Projekt
noch mal Revue passieren lassen.
Es war eine sehr spannende, lehrreiche und tolle Zeit!

Tatü tata von Carina und Elisabeth

Hier geht es zu den Bildern >>>

PAULA - Erste Hilfe für Vorschulkinder

Im Rahmen des Projektes: „Feuerwehr und Erste-Hilfe“ der Kita
„Spatzennest“ Großlittgen bekamen unsere Vorschüler Besuch von der Puppe Paula.

Unter dem Motto: "PAULA - Trösten, Pflastern, Hilfe holen - Vorschulkinder lernen helfen"
beschäftigen sich die Kinder spielerisch mit dem Thema "Erste Hilfe".
Dabei ging es nicht ausschließlich darum die Kinder
tatsächlich in Erste-Hilfe-Maßnahmen anzulernen, sondern
ihnen ein umsichtiges, unfallvermeidendes und vor allem soziales Verhalten zu vermitteln.

Mit Hilfe von Bildergeschichten und entsprechenden Malvorlagen wurden Ansätze der Ersten Hilfe
abwechslungsreich und altersgerecht dargestellt. Zum
Abschluss erhielten die Kinder eine persönliche Urkunde für ihre
engagierte Teilnahme.

Das Team KiTa „Spatzennest“

Buchprojekt der Marienkäfergruppe

Es klopft bei Wanja in der Nacht“ – 

Frieden, Vertrauen und Hoffnung in dunkler, kalter Jahreszeit – diese Botschaften vermittelt der Bilderbuch-Klassiker „Es klopft bei Wanja in der Nacht“.

Es ist eine ganz einfache Geschichte, die Trude Michels und Reinhard Michl da erzählen. Schauplatz ist eine einsame Hütte im Wald. Dort lebt Wanja. Es ist Winter, es ist kalt und der Schnee liegt meterhoch. Dicke Eiszapfen hängen am Dach der Hütte. Ein Sturm zieht auf. Keine gute Nacht, um draußen zu sein. Nacheinander klopfen Hase, Fuchs und Bär an der Tür und suchen Zuflucht. Wanja nimmt den wilden Tieren, die ja eigentlich Fressfeinde sind, das Versprechen ab, friedlich zu sein. Am nächsten Morgen, das Wetter hat aufgeklart, ist die Hütte leer. Nur die Spuren im Schnee, die in unterschiedliche Richtungen auseinander gehen, beweisen, dass Wanja all das nicht geträumt hat.

Wir haben wirklich diese Nacht gemeinsam friedlich zugebracht.– Was so ein Schneesturm alles macht!“

Das ist der Zauber der Winternacht, auch wenn er nur eine Nacht gehalten hat. Es ist eine schöne Vorstellung, dass die Tiere dieses friedvolle Erlebnis hinaus in den Wald tragen – jedes in eine andere Richtung.

Gemeinsam mit unseren Kleinsten haben wir diese spannende Geschichte erarbeitet. Dabei ging es nicht nur darum ein Buch vorzulesen. Wir haben mit unserm ganzen Körper gefühlt, wie kalt es draußen ist und anschließend um Einlass gebeten. Außerdem haben wir verschiedene Experimente mit Schnee und Eis gemacht. In der Turnhalle haben wir uns selbst eine Hütte gebaut und spielten Wanja und die Tiere. Mit zu dem Projekt gehört ein Tischtheater, passend zur Geschichte. Durch verschiedene kreative Angebote konnten die Kinder eigene Fußabdrücke hinterlassen und Wanjas Hütte gestalten. (Bilder und Foto’s sind im Flurbereich der Kita ausgestellt.)

Im Kindergarten entsteht ein Garten für Kinder

Ob wilde Kräuter, bunte Blütenpracht oder süße Früchtchen: Die Kinder der Kita „Spatzennest“ in Großlittgen sollen künftig allerhand Pflanzen im eigenen Garten der Einrichtung entdecken, ernten und probieren können.

Seit einigen Wochen dreht sich bei den Vorschulkindern alles um das Thema Garten. Also stellte die Gemeinde Großlittgen auf Anfrage der Kita ein Stück Land zur Verfügung. Gemeinsam mit den Kindern der ersten Klasse der Grundschule Großlittgen entsteht nun im Dorf ein Obst- und Gemüsegarten. In diesem sind schon seit Wochen fleißige Gartenhelfer unterwegs. "Unser Ziel ist es, die Vielfalt im Garten zu fördern", erklärte die Leiterin der Kita Frau Elisabeth Möbius. "Naturerfahrungen der Kinder im Naschgarten sollen sie für die heimische Pflanzen- und Insektenvielfalt sensibilisieren. Wir werden auch einige Schonzonen für Insekten anlegen, Insektenhotels installieren, sowie Wildblumen säen.", fügte sie hinzu. Die Kinder lernen durch eigenes tun nicht nur verschiedene Pflanzen kennen, sondern auch den Umgang und Pflege von diesen.

Der Nachbarschaft bleibt dies nicht vorborgen. So durften die Kinder, gemeinsam mit ihren Erzieherinnen, einen schon fertigen Garten besuchen und erhielten wertvolle Tipps für den eigenen Garten. Ebenso wurden Ableger von Obststräuchern von Gartennachbarn beigesteuert.

Die Kinder und Erzieherinnen sind fast jeden Morgen in ihrem Garten tätig und freuen sich immer über Besuch. Gartenfreunde sind recht herzlich eingeladen vorbei zu kommen. Der Garten befinde sich in der Strasse: Auf der Kritsch.